Auf der Suche nach den Ostereiern

April 13th, 2009

Wir lieben Musik und sicher auch die Suche nach Ostereiern ;) .

Wie gut das das Rabattradar.de derzeit ein Gewinnspiel in Form einer virtuellen Eier Suche veranstaltet. Wer als erstes das richtige von 25 Ostereiern auf den Seiten des Preosvergleichs findet bekommt ein Preis. Ein Ei versteckte sich bei einer Küchenmaschine von Kenwood.

Viktoria Tolstoy

May 20th, 2008

Viktoria Tolstoy (* 29. Juli 1974 in der Nähe von Stockholm; eigentlich Viktoria Kjellberg) ist eine schwedische Jazzsängerin.

Die Sängerin reiht sich in die Gruppe der zurzeit viel beachteten skandinavischen Jazzsängerinnen ein. Die Nachfahrin (Ururenkelin mütterlicherseits) des berühmten russischen Schriftstellers Lew Nikolajewitsch Tolstoi hat auch ohne spezielle Gesangsausbildung in jüngster Zeit viel Beachtung gefunden.

Auf ihrer 2004 erschienenen CD “Shining on You” präsentiert sie sich mit ihrer direkten, swingenden Stimme als ein Multitalent. Auf der erwähnten CD singt sie Lieder von Esbjörn Svensson (EST), Toots Thielemans und Nils Landgren unterstützen sie.

Eric Clapton

April 20th, 2008

Eric Patrick Clapton CBE (* 30. März 1945 in Surrey, England; Spitzname: Slowhand) ist ein englischer Blues- und Rock-Gitarrist. Er ist mehrfacher Grammygewinner und dreifaches Mitglied der „Rock and Roll Hall of Fame“. Clapton prägte die Entwicklung des Bluesrocks seit den 1960er-Jahren wesentlich mit und gilt als einer der bedeutendsten Gitarristen.

Instrumente und Stil
Clapton spielte zu Beginn seiner Karriere – bei den Yardbirds – eine Fender Telecaster und eine Gibson ES-335. Bei John Mayalls Bluesbreakers und bei Cream wechselte er zur Gibson Les Paul und Gibson SG. Er gehörte zu den Blues-Musikern, deren Erfolg Gibson motivierte, die Les Paul wieder ins Programm zu nehmen. Ab Derek and the Dominoes spielte Clapton vorwiegend auf Fender-Gitarren, insbesondere auf seiner „Brownie“ einer 2-Color Sunburst Stratocaster aus dem Jahr 1956. Brownie wurde 3 Jahre später auf dem Rainbow-Concert von „Blackie“ abgelöst, einer schwarzen Stratocaster, die er sich aus drei Instrumenten selbst zusammengesetzt hatte.
Unplugged setzt Clapton sowohl Gitarren mit Nylon- wie auch mit Stahlsaiten ein. Beim legendären MTV-unplugged-Konzert spielte er eine Martin 000 aus den 50er Jahren, die er, ebenso wie Blackie 2006, für einen guten Zweck bei Christie’s versteigerte.

Es gibt fünf Gitarren, die Eric Claptons Namen tragen.

  1. Zum einen ist das die Fender Stratocaster „Eric Clapton“, die nach seinem Lieblingsmodell „Blackie“ aus den 70ern nach Claptons Vorgaben gebaut wurde. Das Besondere ist der Gitarrenhals mit einem V-Profil, das seiner Spielweise sehr zugutekommt. Sie besitzt weiterhin sehr moderne Merkmale wie die „Noiseless Pickups“, die sehr brummarm sind, einen Mittenbooster mit 9-V-Batterie und ein geblocktes Tremolo, da Clapton es nie benutzt.
  2. Die zweite Gitarre ist eine Martin 00028EC. Es ist eine Westerngitarre in OOO-Form, also etwas kleiner als eine Dreadnought-Form, und besitzt ebenso ein V-Profil sowie speziell ausgewählte Hölzer. Außerdem gibt es eine wesentlich luxuriöser ausgestattete Sonderauflage, die dann den Namen 00042 trägt und über zahlreiche Perlmutteinlagen verfügt. Da diese Gitarre auf 50 Stück limitiert war, ist sie im regulären Musikalienhandel jedoch nicht mehr zu erhalten.
  3. Die dritte Gitarre ist die Gibson ES-335 „Eric Clapton Crossroads“ (eine halbakustische Gitarre), allerdings limitiert auf 250 Stück.
  4. Die vierte ist eine exakte Kopie von Blackie aus dem Fender Custom Shop. Dieses Modell ist allerdings auf 275 Stück limitiert, wobei nur 90 außerhalb der USA käuflich zu erwerben sind (2006).
  5. Die fünfte ist die “Fender Eric Clapton Crossroads Stratocaster” aus dem Jahre 2007, die auch im Paket mit dem “Crossroads ‘57 Twin amp”-Verstärker erhältlich ist. Die Gitarre ist auf 100 Exemplare limitiert, der Verstärker auf 50 Exemplare. Die Gewinne der mit einem von Clapton gestalteten Logo verzierten Instrumente gingen an sein Rehabilitationszentrum.

Claptons musikalischen Wurzeln liegen im Blues der 30er und 40er Jahre. Seine Vorbilder waren vor allem Robert Johnson und Chuck Berry, ebenso Albert King, Freddie King und Otis Rush.

Silje Nergaard

March 20th, 2008

Silje Nergaard (* 19. Juni 1966 in Steinkjer) ist eine norwegische Jazzsängerin. Markenzeichen der sich zwischen Jazz, Pop und Songwriting bewegenden Sängerin ist eine kindlich-freche Stimme, gepaart mit einer hochentwickelten Gesangstechnik.

Silje Nergaard wächst als Tochter eines Lehrerehepaares im norwegischen Hamar auf. Schon früh kommt sie durch Schallplatten ihrer Mutter von Stan Getz und João Gilberto mit Jazzmusik in Berührung. Weitere musikalische Vorbilder wie Al Jarreau und Joni Mitchell wecken in ihr die Liebe zum Gesang.

Erste künstlerische Meriten erntet Silje Nergaard als 16-jähriger Teenager beim internationalen Jazzfestival in Molde. Bei einer Jam-Session der Ex-Band des 1987 verstorbenen Bassisten Jaco Pastorius wagt sich die junge Sängerin in der ihr eigenen Art ohne Scheu auf die Bühne und begeistert die anwesenden Musiker und Hörer mit gewagten, jedoch stets gekonnt vorgetragenen Interpretationen, worauf sie von der lokalen norwegischen Presse bereits als kommender Star gehandelt wird. Auf Empfehlung des amerikanischen Jazzgitarristen Pat Metheny erhält die junge Norwegerin unter dem Produzenten Richard Niles einen Plattenvertrag bei dem bekannten Label EMI. 1990 erscheint ihre Debutplatte “Tell Me Where You’re Going”, die Platz 7 der norwegischen Popcharts erreicht. Fast noch erfolgreicher als in ihrer Heimat ist die Künstlerin in Japan. Die erste Veröffentlichung erreicht direkt Platz eins der japanischen Radiocharts. Der hohe Beliebtheitsgrad in Japan lässt sich auch daran erkennen, dass ein Wein nach ihr benannt wird und sie als erste westliche Künstlerin überhaupt in dem heiligen Heian-Schrein in Kyo-to auftreten darf. Nach zwei weiteren Alben für EMI kehrt Silje Nergaard 1995 zu ihren norwegischen Wurzeln zurück. Bei dem kleinen norwegischen Plattenlabel Kirkelig Kulturverksted veröffentlicht sie 1995 und 1996 zwei weitere Alben in ihrer Landessprache.

Während einer darauf folgenden vierjährigen Ruhepause kommt die erste Tochter Erle zur Welt. Ende 1999 meldet sich die Sängerin zurück, als man ihr in den USA für ihren Titel “I Don’t Want To See You Cry” bei einem Songwriter-Wettbewerb den Honorable Mention Award verleiht. Wieder mehr der Jazzmusik zugetan, gewinnt die Norwegerin drei Landsmänner als Begleitband – das Tord Gustavsen Trio. Spätestens mit ihrer ersten Platte nach der Pause, “Port of Call”, erreicht Silje Nergaard auch den internationalen Durchbruch, was sich in einer massiven Medien- und Festivalpräsenz manifestiert. Die Texte der Eigenkompositionen stammen von ihrem Schwager Mike McGurk, einem bekannten PEN-Poeten. Die zweite Veröffentlichung “At First Light” aus dem Jahr 2001 springt sofort auf Platz eins der norwegischen Popcharts und hat mittlerweile Platinstatus erreicht. Im Mai 2003 erblickt ihre zweite Tochter Karla das Licht der Welt.

Mit einem Konzert am 7. Dezember 2005, bei dem sie dem überraschten Publikum auch ein Duett mit ihrem ebenfalls singenden Ehemann bescherte, beendete Silje Nergaard in der Tonhalle in Düsseldorf ihre sechsjährige Zusammenarbeit mit dem Tord Gustavsen Trio.

Solveig Slettahjell

March 2nd, 2008

Solveig Slettahjell (* 2. April 1971 in Bærum) ist eine norwegische Jazzsängerin.

Solveig Slettahjell ist am 2. April 1971 in Bærum nahe Oslo geboren, verbringt ihre Kindheit jedoch in Orkanger, einer Kleinstadt in der Nähe von Trondheim. Als Tochter eines Pastors kommt sie bereits in frühen Jahren mit Musik in Berührung und singt schon im Alter von sieben Jahren in einem Chor. Eine weitere musikalische Grundausbildung erfährt sie etwas später als Schülerin eines musisch ausgerichteten Gymnasiums in Trondheim, wo sie Klavier- und Gesangsunterricht erhält. Nach ihrem Schulabschluss beginnt Solveig schließlich ab 1992 ein Studium an der Norwegischen Musikhochschule im Fach Jazz. Zwischen 1993 und 2000 studiert sie dort bei der bekannten norwegischen Jazzsängerin Sidsel Endresen und schließt ihr Examen mit einer Arbeit über rhythmische Aspekte der Gesangsphrasierung ab. Während ihres Studiums lernt Solveig Slettahjell den Pianisten Håkon Hartberg kennen, mit dem sie im Duo auftritt. In dieser Experimentierphase streift sie die verschiedensten Genres zwischen Country, Folk und Jazzstandards bis hin zu moderner Musik von Prince und Tom Waits. 1995 wird Solveig Mitglied der Band Squid, mit der sie eigene Kompositionen im Bereich Soul und Funk spielt und 1998 eine erste CD-Aufnahme (Super) macht, bevor sich die Band 1999 auflöst. Schon parallel zu dem Bandprojekt schließt sich Solveig Slettahjell 1997 dem experimentellen norwegischen Vokal-Quartett Kvitretten mit den Sängerinnen Eldbjørg Raknes, Kristin Asbjørnsen und Tone Åse an. Mit Eigenkompositionen und zeitgenössischen Stücken norwegischer Jazzmusiker treten sie in Skandinavien und Deutschland bis 2002 in vielen Konzerten auf. In dieser Zeit entstehen auch die beiden Alben Everything turns (1999) sowie Kloden er en snurrebass som snurrer oss (2002) zusammen mit dem norwegischen Dichter Torgeir Rebbolledo Pedersen. Weitere Projekte wie z.B. die Trondheim Voices oder Living Rooms zusammen mit ihrer früheren Lehrerin Sidsel Endresen für das norwegische Jazzfestival Nattjazz im Jahr 2002 zeugen von der großen Bedeutung der Vokalmusik in der musikalischen Laufbahn von Solveig Slettahjell.

Eine neue musikalische Phase beginnt 2000 mit der Gründung ihrer eigenen Band Slow Motion Quintet, welcher mit ihr der Bassist Mats Eilertsen, der Trompeter Sjur Miljeteig, der Schlagzeuger Per Oddvar Johansen sowie der Pianist und Arrangeur Morten Qvenild angehören. Mittels karg wirkender Arrangements und sehr langsamer Tempi verleihen sie bekannten Standards, insbesondere Balladen, eine ganz eigene Note. Durch das 2001 veröffentlichten Erstalbum, welches sie zusammen mit ihrer Band und weiteren norwegischen Gastmusikern live in dem Osloer Jazzclub Blaa einspielt, wird nun auch die internationale Szene auf die in Norwegen bereits bekannte Sängerin aufmerksam. Den Durchbruch in Deutschland feiern Solveig Slettahjell und ihre Mannen 2004 mit ihrem von der Kritik hochgelobten Auftritt bei der Jazz Baltica in Salzau und ihrer im gleichen Jahr veröffentlichten CD Silver. Das Quintett erhält anschließend einen Vertrag bei dem Label ACT, welches bei der Künstlerauswahl einen Schwerpunkt in der Sparte Vokaljazz setzt. Hier erscheinen 2005 die CD Pixiedust sowie 2006 Good Rain und die neu aufgelegte zuvor bereits erfolgreiche CD Silver. Die drei zuletzt veröffentlichten Alben lassen zwei Tendenzen erkennen. Erstens wird das Klangbild moderner, da insbesondere der Pianist und Keyboarder Morten Qvenild sowie der Schlagzeuger Per Oddvar Johansen der Musik stets dezent, aber immer häufiger elektronische, teils geräuschhafte Klangfarben hinzufügen. Zweitens greifen die Bandmitglieder vermehrt auf Eigenkompositionen zurück. Während auf Silver noch amerikanische Klassiker und Coverversionen dominieren, wurden auf Pixiedust zu den zeitgenössischen Kompositionen des norwegischen Schlagzeugers Peder Kjellsby bereits zwei eigene Songs der Sängerin aufgenommen. Auf der CD Good Rain stammen acht der elf Kompositionen aus der Feder von Solveig Slettahjell, Morten Qvenild und Sjur Miljeteig.

Auszeichnungen
Die zweite Veröffentlichung Silver von Solveig Slettahjell zusammen mit dem Slow Motion Quintet erhält 2004 den Preis für das beste norwegische Jazzalbum des Jahres. 2005 wird sie in Norwegen im Rahmen der Jazzfestivals in Kongsberg und Molde mit dem Vital-Price und dem Radka Toneff’s Memory Award ausgezeichnet. Letztere Auszeichnung liegt ihr besonders am Herzen, da Radka Toneff zu ihren Vorbildern gehört und großen musikalischen Einfluss auf sie genommen hat.

Norah Jones

February 20th, 2008

Norah Jones (* 30. März 1979 in Brooklyn, New York; eigentlich Geetali Norah Jones Shankar) ist eine US-amerikanische Soul- und Jazz-Sängerin, Pianistin, Songwriter und Schauspielerin.

Norah Jones wurde als Geetali Norah Jones Shankar geboren und ist die Tochter von Susan Jones und Ravi Shankar. Anoushka Shankar ist ihre Halbschwester. Im Alter von vier Jahren zog sie mit ihrer Mutter nach Dallas, Texas. Zwei Jahre später fing Norah an, Klavierunterricht zu nehmen und spielte für einige Zeit auch Saxophon und Trompete. Mit 15 Jahren schrieb sie sich an der Booker T. Washington High for the Performing and Visual Arts ein, an der auch Erykah Badu und Roy Hargrove ihren Abschluss gemacht haben. Bereits während ihrer Schulzeit erhielt sie einige Preise für ihren Gesang und ihre Kompositionen. Sie änderte ihren Namen jedoch im Alter von 16 Jahren mit der Erlaubnis ihres Vaters. Nach der High School ging Norah Jones 1997 an die für ihren guten Musikunterricht bekannte University of North Texas und studierte dort Jazzpiano. Nebenbei sang sie in der Band Laszlo.

1999 zog sie nach New York und trat regelmäßig mit der Funk-Band Wax Poetic auf. Doch bald gründete sie ihre eigene Band mit Jesse Harris, Lee Alexander und Dan Rieser. Im Oktober 2000 nahmen sie einige Demobänder für Blue Note Records auf, bei denen sie im Januar 2001 einen Vertrag unterzeichneten. Norah Jones nahm für Charles Hunters Album Songs from the Analog Playground zwei Lieder auf: More Than This von Roxy Music und Day is Done von Nick Drake.

2003 erhielten sie und ihr von Arif Mardin produziertes Album Come Away With Me acht Grammys, wodurch sie einem breiteren Publikum bekannt wurde. Ein Jahr später erschien das Album Feels Like Home. 2006 brachte sie mit der Band The Little Willies das gleichnamige Album heraus.

Am 26. Januar 2007 erschien ihr neustes Studioalbum mit dem Titel Not Too Late. Im selben Jahr feierte sie mit dem Part der Elizabeth in My Blueberry Nights ihr Debüt als Schauspielerin. Der US-amerikanische Roadmovie des Hongkonger Regisseurs Wong Kar-wai eröffnete am 16. Mai 2007 die 60. Filmfestspiele von Cannes.

Rebekka Bakken

January 20th, 2008

Rebekka Bakken (* 1970 in Oslo, Norwegen) ist eine im weiteren Sinne der Jazzmusik zuzuordnende Sängerin.

Ihre über mehrere Oktaven reichende ausdrucksstarke und wandlungsfähige Stimme im Spannungsfeld des Folk, Pop und Jazz machte sie zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu einer der erfolgreichsten Vertreterinnen einer neuen Generation skandinavischer Jazzvokalistinnen wie Silje Nergaard, Sidsel Endresen, Viktoria Tolstoy und Solveig Slettahjell.

Biografie
Schon in Kindesjahren kommt die in der Nähe von Oslo aufwachsende Rebekka Bakken innerhalb der Familie mit Musik in Berührung. Sie spielt Violine und Klavier und singt norwegische Folklore- und Kirchenlieder. In ihren Teenagerjahren macht sie Erfahrungen als Sängerin in Bands der norwegischen Rhythm & Blues-, Rock- und Funk-Szene. Nach Abbruch ihres Philosophie- und Wirtschaftsstudiums zieht sie 1995 nach New York, um sich ihrer Gesangskarriere zu widmen. Sie beginnt, eigene Kompositionen und Texte zu schreiben. Der Einfluss der Jazzmusik nimmt dabei immer stärker zu. Ende der 1990er-Jahre lernt sie den österreichischen Jazz-Gitarristen Wolfgang Muthspiel kennen. Die 2001 und 2002 mit ihm im Duo entstandenen Veröffentlichungen machen sie einem größeren Kreis von Hörern bekannt. Ebenfalls noch in New York macht Rebekka Bakken die Bekanntschaft der deutschen Pianistin Julia Hülsmann. Aus dieser Begegnung entsteht die 2003 veröffentlichte CD Scattering Poems, in der sie zur Musik des Julia Hülsmann Trios Texte des amerikanischen Dichters E.E. Cummings interpretiert und für viel Wirbel in der Jazzszene sorgt. Im gleichen Jahr verlässt sie New York und findet in Wien ihr neues Zuhause.

Aufmerksam geworden durch ihre jüngsten Erfolge nimmt das bekannte Label Universal die Sängerin unter Vertrag. Nach Studioaufnahmen in Oslo bei dem bekannten norwegischen Soundtüftler Bugge Wesseltoft veröffentlicht sie noch 2003 ihre erste Solo-CD, der im Jahre 2005 bereits die zweite folgt. Beide Aufnahmen zeigen populäre Singer/Songwriter-Einflüsse, ohne dem Jazz jedoch komplett den Rücken zuzukehren. Bei den Aufnahmen zu ihrer dritten Solo-CD I keep my cool, die im September 2006 erscheint, wird Rebekka Bakken unter anderem von ihrem Landsmann Eivind Aarset unterstützt.

Während Bakkens Musik von Elementen des Jazz stark geprägt ist und diesem häufig auch zugeordnet wird, sieht sie sich selbst nicht als Jazzmusikerin. In einem Interview behauptet sie sogar, dass sie nichts von Jazz verstehen würde und auch nie wirklich Jazz gesungen habe.

Auszeichnungen
Ihre mit dem Julia Hülsmann Trio aufgenommene CD Scattering Poems wird 2003 mit dem German Jazz Award ausgezeichnet. 2006 wird Rebekka Bakken in der Sparte “Nationales Jazz/Blues/Folk-Album des Jahres” für einen Amadeus Austrian Music Award nominiert. 2007 gewinnt sie diesen in der gleichen Kategorie.

Katie Melua

January 14th, 2008

Ketewan „Katie“ Melua (* 16. September 1984 in Tiflis oder Kutaissi, Georgien) ist eine britisch-georgische Sängerin und Musikerin.

Die Tochter eines Herzchirurgen wuchs in Batumi (Georgien) und in Moskau auf. 1993 zog sie mit der Familie nach Belfast. Dort besuchte sie die katholische St.-Catherine’s-Grundschule, später das Dominician College in Fortwilliam. 1997 zog die Familie nach Redhill, Surrey. Sie absolvierte eine Ausbildung an der Londoner Brit School for Performing Arts, die sie 2003 mit Auszeichnung abschloss.

Im August 2005 nahm sie gemeinsam mit ihrer Familie die britische Staatsbürgerschaft an, besitzt aber weiterhin auch die georgische Staatsbürgerschaft. Sie spricht Georgisch, Russisch und Englisch.

Musikalische Karriere
1999 wurde Katie Melua mit dem Song Without You Siegerin der britischen Fernsehtalentshow Stars Up Their Nose, es folgten verschiedene TV-Auftritte beim Sender ITV. 2002 begann sie eigene Lieder zu schreiben. Der Produzent und Komponist Mike Batt (Ride to Agadir, Lady of the Dawn) entdeckte sie bei einem Vorsingen und nahm sie bei seinem Plattenlabel Dramatico unter Vertrag.

Batt betreut sie musikalisch als Produzent, Arrangeur und Songwriter. Einen Teil ihrer Stücke komponiert Melua selbst. Typisch für die Arrangements von Batt sind unaufdringliche Gitarren- oder Streicherbegleitungen, die Meluas Stimme stets im Vordergrund lassen. Sie begleitet sich auf der Gitarre und seltener auch auf dem Klavier.

Ihr erstes Album Call Off the Search, für das sie einige Texte selbst geschrieben hatte, erschien 2003 (Veröffentlichung in Deutschland erst im April 2004), schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der britischen Charts und wurde in mehreren Ländern mit Doppelplatin ausgezeichnet. In Großbritannien erreichte es mit 1,8 Mio verkauften CDs sogar sechsfach Platin. Ihre mit Jazz-, Blues- und Folkelementen angereicherte Musik schließt an ihr großes Vorbild Eva Cassidy an.

Bei den Brit Awards im Februar 2004 sang sie ein Duett mit Jamie Cullum, im September 2004 ging sie auf Deutschlandtournee (u. a. das im Fernsehen übertragene New Pop Festival). Bei ihren Konzerten bemüht Melua sich um eine intime Atmosphäre ohne Showeinlagen. Im November 2004 beteiligte sie sich an dem Projekt Band Aid 20. Auch bei einem Konzert der Nelson-Mandela-AIDS-Stiftung nahm sie im März 2005 teil. Im April 2005 wurde sie bei der Echo-Verleihung als „erfolgreichster Newcomer International“ ausgezeichnet.

Meluas zweites Album Piece by Piece erschien am 23. September 2005 in Deutschland, drei Tage früher als im Vereinigten Königreich. Dort startete es mit Platz 1 in die britischen Charts und mit 600.000 verkauften CDs erreichte es Doppelplatin. Die erste Single-Auskoppelung war die Ballade Nine Million Bicycles. Außerdem ist eine Cover-Version des Cure-Songs Just Like Heaven enthalten, das als Titelsong zum Film Just Like Heaven (Solange du da bist) diente.

Im Februar 2006 startete Melua eine Tournee durch elf deutsche Städte, als Special Guest begleitete Max Mutzke die Sängerin. Am 8. September 2006 wurde Meluas neue Single mit dem Titel It’s only Pain veröffentlicht. Im März 2006 trat sie bei der Fernsehshow Wetten, dass..? auf. Außerdem gab sie ein Konzert für den Radiosender SWR3, das in Baden-Baden vor lediglich 120 durch ein Gewinnspiel ausgewählten Zuschauern stattfand. Am 25. März 2007 erhielt Katie Melua den Echo als beste Künstlerin International.

Ebenfalls 2007 trat Katie Melua als Statistin in dem Kino-Double-Feature Grindhouse auf. Melua spielt eine Rolle in einem fiktiven Filmtrailer, der den Übergang zwischen den beiden Teilen des Filmes (“Planet Terror” und “Death Proof”) markiert. Da der Horrorthriller in Deutschland in zwei Teilen in die Kinos kommt, wird ihr Auftritt hier vorenthalten.

Am 25. Mai 2007 erschien die DVD-Dokumentation Concert Under The Sea über ihren am 3. Oktober 2006 erlangten Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Sie spielte auf dem Boden der Bohrinsel Sea Troll in der Nordsee 369 Meter unter dem Meeresspiegel mehrere Lieder; es war das tiefste Unterwasserkonzert, das jemals stattfand. Die DVD zeigt, wie die Idee zu diesem Weltrekordversuch entstand, welches Sicherheitstraining Katie Melua und die gesamte Crew absolvieren und welche Unwägbarkeiten und welcher organisatorische Aufwand bewältigt werden mussten. Am 7. Juli 2007 trat Melua beim Live Earth-Konzert in Hamburg auf.

Am 21. September 2007 erschien die Single If You Were a Sailboat aus Meluas drittem Album Pictures, das am 28. September 2007 veröffentlicht wurde.

Am 10. Dezember 2007 erschien die Single What A Wonderful World (im Original von Louis Armstrong) für ein Charity-Projekt des British Red Cross. Der Titel ist ein Duett-Mix mit der 1996 verstorbenen Eva Cassidy. Obwohl das Lied ausschließlich in den Läden und auf der Homepage von Englands führender Supermarktkette Tesco vermarktet wurde, schaffte es das Lied in der Woche vor dem großen Weihnachtsgeschäft auf Platz 1 der Hitparade.